Ormecon Chemie auf der ENVITEC:

Weltweit erster Anbieter von Organischen Metallen /
Revolutionäre neue Korrosionsschutz-Beschichtung

Auf dem Stand der Bundesstiftung Umwelt stellt die Ormecon Chemie (Ammersbek bei Hamburg) "Organische Metalle" und ihre Einsatz-möglichkeiten im Korrosionsschutz vor. Organische Metalle sind eine neue Stoffklasse: sie sind synthetische organische Stoffe und haben dennoch metallische Eigenschaften. Sie sind fast so edel wie Silber.

Lacke, die das Organische Metall fein dispergiert enthalten ("CORRPASSIV®"), veredeln und passivieren mit einem neuartigen Reaktionsmechanismus korrosionsanfällige Metalloberflächen. Es können Eisen, Stahl, Aluminium und Magnesium und deren Legierungen, aber auch Kupfer vor Korrosion geschützt werden.

Die Lebensdauer von Metallteilen, die mit CORRPASSIV® geschützt werden, kann ungefähr um den Faktor 5 verlängert werden. Eine Beschichtung besteht aus der Grundierung, die das Organische Metall enthält, und einer "versiegelnden" Deckbeschichtung, die mit der Grundierung besonders abgestimmt ist. Die Entwicklung einiger Beschichtungs-Systeme wurde von 1995 bis Mitte 1997 durch die Bundesstiftung Umwelt gefördert.

Die Umweltstiftung hat deshalb ein besonderes Interesse an diesem neuartigen Verfahren gezeigt, weil Korrosion jährlich für den Verlust von ca. 4% des gesamten Bruttosozialproduktes verantwortlich ist. Dementsprechend hoch, eher noch höher, ist der Anteil der Korrosion an der Umweltbelastung (hervorgerufen durch Erzabbau, Verhüttung bzw. Elektrolyse, weitere Metallverarbeitung und Korrosionsschutz, u.a. durch z.T. giftige Schwermetalle). Eine Verdoppelung oder Verfünffachung der Lebensdauer würde die Umweltbelastungen durch Korrosion massiv vermindern.

Die neue Technologie wurde von dem mittelständischen Unternehmen Zipperling Kessler & Co. 1993* auf der Basis langjähriger Grundlagenforschung an Organischen Metallen entdeckt. Nach der grundlegenden Entwicklung der Technologie hat das Unternehmen für die Praxis geeignete Beschichtungssysteme innerhalb von 2 Jahren - gefördert durch die Umweltstiftung - entwickelt.

Inzwischen sind zahlreiche Objekte, z. T. nach langen vorbereitenden Testreihen, in der Praxis beschichtet worden, darunter u.a. eine Pipeline, mehrere Industrieobjekte (Chemieanlagen), Anlagen in der Abwassertechnik, Biofilter, Laufgitter in einem Kuhstall, Brücken, Boote und Schiffe. Das neue Korrosionsschutzsystem ist besonders für aggressive Korrosionsumgebung geeignet.

Ormecon entwickelt derzeit weitere Beschichtungssysteme, darunter für Kleinteile (z.B. Schrauben und Befestigungselemente), Leichtmetalle (besonders für die Automobilindustrie), die kontinuierliche Bandbeschichtung (das sog. coil coating), Einbrennsysteme und zur Pulverbeschichtung. Ein erstes System auf wasserverdünnbarer Basis ist ebenfalls in der Vorentwicklung.

Umfassende Informationen, sowohl technische als auch wissenschaftliche, sind auf Anfrage verfügbar oder im Internet-Server zu finden:
...Korrosionsschutz...CORRPASSIV...Erfahrungsberichte und Testergebnisse

further technical and scientific information available on request or from our web server:
...corrosion protection...CORRPASSIV...practical experiences and test results

Dr. Bernhard Weßling email: wessling@zipperling.do.uunet.de

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* Ormecon Chemie ist eine 100%ige Tochter der Zipperling Kessler & Co.. Sie wurde 1996 ausgegründet. Im Juli 1996 veräußerte ZKC das bis dahin betriebene Produktionsgeschäft (Kunststoff-Konzentrate), um die Markteinführung der Organischen Metalle und die weitere Forschung zu gewährleisten. ZKC ist von 4 privaten Gesellschaftern, darunter dem Geschäftsführer Dr. Bernhard Weßling, finanziert. Ein weiteres Anwen-dungsgebiet findet ORMECON® in der Leiterplattenherstellung. Organische Metalle werden auch als "Leitfähige Polymere" bezeichnet, die weltweit nur von ZKC/Ormecon kommerziell hergestellt werden.



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